Hospiz macht Schule, Dreisbachtal, Dreis-Tiefenbach, Ehrenamt, Ambulante ökumenische Hospizhilfe Siegen

Die Frage, ob man mit Grundschulkindern schon über die Themen Sterben und Tod sprechen kann und sollte, beschäftigen Eltern und Lehrer, wenn „Hospiz macht Schule“ auf dem Stundenplan steht. „Ja. Man kann!“ wissen Thomas Withake, Klassenlehrer der Dreisbachtalschule in Dreis-Tiefenbach und Maria Ermes-Soleymani von der Koordinationsstelle für Ambulante Hospizarbeit bei der Caritas.

Eine Woche lang setzten sich 20 Jungen und Mädchen zusammen mit den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen der Ambulanten ökumenischen Hospizhilfe Siegen e.V. mit den Themen Krankheit, Traurigsein, Sterben und Tod auseinander. „Die Kinder sind sehr offen und aufmerksam, wenn es um das Thema geht“, wissen auch die Ehrenamtlichen des Hospizdienstes. „Tränen bringen ein Stückchen Trauer raus“, meinte ein Schüler auf die Frage, warum man weint. „Nach Traurigsein kommt Fröhlichsein“, antwortete ihm die Mitschülerin.

Dr. Antonia Litz aus Netphen stand an einem Tag der Woche den Kindern Rede und Antwort. Die Fragen rund ums Kranksein beantwortete Dr. Litz kindgerecht und einfühlsam.

Die Projektwoche endete mit einem Fest. Eingeladen waren Eltern, Großeltern und Geschwister. Die Schüler Woche berichteten von ihrer und präsentierten ihre Bilder und Texte, so dass die Angehörigen einen Einblick bekommen konnten, was die Kinder in der Woche erlebt, besprochen und erfahren haben.

„Tränen bringen ein Stückchen Trauer raus“ – Hospiz macht Schule in der Dreisbachtalschule