2016

Hospitzhilfe Siegen Neue Ausbildungsgruppe 2016
Neue Ausbildungsgruppe 2016 (von links): Maria Ermes-Soleymani (Koordinatorin), Iris Dittmann (Koordinatorin), Traudel Schieber, Gerrit Ebener-Greis (1. Vorsitzende), Herbert Louis, Rosi Geis, Katharina Jung (Koordinatorin), Carmen Kurth, Christiane Lohmeier, Marion Frank (hinten), Monika Schröder, Ingrid Stähler, Wolfgang Ax, Christiane Howe und Marion Kühn

Elf neue Ehrenamtliche für die Sterbebegleitung ausgebildet

Siegen, 12.05.2016. „Glück ist, wenn Beziehungen glücken“, so fasst Herbert Louis frei nach Eckhard Hirschhausen seine Erfahrungen zusammen, die er in der Ausbildung zum ehrenamtlichen Mitarbeiter in der Ambulanten Hospizarbeit gemacht hat. „Die gemeinsame Zeit, die intensiven Gespräche, der Austausch miteinander und die fachlichen Impulse haben uns verändert. Wir danken den Koordinatorinnen der Caritas und dem Vorstand der Ambulanten ökumenischen Hospizhilfe, dass wir diese Ausbildung hier machen durften!“ Zeitgleich zum Internationalen Tag der Pflege mit dem Thema „Wir begleiten Sie – würdevoll bis zuletzt“ erhielten elf ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Zertifikate über die erfolgreiche Teilnahme am Ausbildungskurs zur Sterbebegleitung und ambulante Hospizarbeit. Katharina Jung, Koordinatorin für Ambulante Hospizarbeit beim Caritasverband Siegen-Wittgenstein e.V. bedankte sich bei den elf frisch Ausgebildeten für ihre große Offenheit bei schwierigen Themen, wie zum Beispiel sich mit den eigenen Verlusten zu beschäftigen. „Für uns bildet die eigene persönliche Auseinandersetzung das Herzstück – jenseits aller Fähigkeiten und Kenntnissen – bin letztendlich ich selbst es, die dem Sterbenden begegnet“, bekräftigt Katharina Jung.Gerrit Ebener-Greis, die erste Vorsitzende der Ambulanten ökumenischen Hospizhilfe Siegen e.V. begrüßte die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Verein und beglückwünschte sie ebenfalls zu ihrem Zertifikat. 65 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten nun ehrenamtliche Sterbebegleitung in der Ambulanten ökumenischen Hospizhilfe Siegen e.V.

Praktische Erfahrungen in der Begleitung von Sterbenden haben die meisten der Teilnehmer schon vor der Ausbildung gesammelt. Häufig ist dann der Wunsch, diese Erfahrungen auch an andere weiterzugeben. Rosi Geis und Ingrid Stähler, beide im Ruhestand, möchten mit ihrer freien Zeit etwas Sinnvolles tun: „Wir freuen uns, dass wir jetzt als ehrenamtliche Begleiterinnen Menschen unterstützen können, die die Unterstützung nötig haben“ betonen sie.

Einige ehrenamtliche Mitarbeiter sind bereits schon im Einsatz. Mit den Erlebnissen als Begleiter von Sterbenden werden die Ehrenamtlichen nicht allein gelassen. Die regelmäßigen Treffen in der Gruppe und die hauptamtlichen Koordinatorinnen geben den Ehrenamtlichen die nötige Sicherheit, die sie für die Einsätze brauchen.

2014

Neue Ehrenamtliche ausgebildet
In einer kleinen Feierstunde begrüßt Gerrit Ebener-Greis, die erste Vorsitzende der Ambulanten ökumenischen Hospizhilfe Siegen e.V. die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Verein und beglückwünscht sie zu ihrem Zertifikat. „Für die Begleitung von Sterbenden und Familien brauchen wir Männer und Frauen, die offen sind für die Bedürfnisse der anderen. Wir freuen uns, dass Sie sich auf den Weg machen wollen, Menschen in der letzten Lebensphase beizustehen.“

Eberhard Freundt, langjähriger Ehrenamtlicher bekräftigt: „Sehr schön ist es, dass sich diesmal drei Männer haben ausbilden lassen. Bisher sind es doch überwiegend Frauen, die in der Hospizarbeit tätig sind. Doch häufig möchten Männer auch von Männern begleitet werden.“

Maria Ermes-Soleymani und Iris Dittmann überreichten als Koordinatorinnen für Ambulante Hospizarbeit des Caritasverbandes Siegen-Wittgenstein e.V. die Zertifikate an die vierzehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die frisch ausgebildeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen nun die ehrenamtliche Arbeit der bereits 50 Ehrenamtlichen der Ambulanten ökumenischen Hospizhilfe Siegen e.V.

In 100 Unterrichtsstunden inklusive einer Praxiseinheit wurden die Teilnehmer und Teilnehmerinnen auf ihre Einsätze vorbereitet. Praktische Erfahrung in der Begleitung von Sterbenden haben die meisten der Teilnehmer schon vor der Ausbildung gesammelt. Häufig ist dann der Wunsch, diese Erfahrungen auch an andere weiterzugeben.

Stefanie Buchen und Elisabeth Görg waren als Krankenschwestern berufstätig.  “ Wir  freuen uns, dass wir jetzt als ehrenamtliche Begleiterinnen mehr Zeit für die Menschen haben!“ betonen beide. Britta Flemming-Brey beschreibt ihre Motivation: “ In meiner Freizeit möchte ich etwas sinnvolles machen, was mich ausfüllt.“

Drei ehrenamtliche Mitarbeiterinnen sind bereits eine Woche nach Zertifikatsübergabe schon im Einsatz. Mit den Erlebnissen als Begleiter von Sterbenden werden die Ehrenamtlichen nicht allein gelassen. Die regelmäßigen Treffen in der Gruppe und die hauptamtlichen Koordinatorinnen geben den Ehrenamtlichen die nötige Sicherheit, die sie für die Einsätze brauchen. „Dieses Ehrenamt zutiefst befriedigend und ist eine wirkliche Bereicherung“, sagt Burkhard Groos. Und seine Frau ergänzt: „Wir pflegen die Seele anderer und bekommen gleichzeitig viel für unsere Seele.“

Hospitzhilfe Siegen Neue Ausbildungsgruppe 2014
untere Reihe (v.l.): Maria Hüßler-Göbel, Eliasabeth Görg, Liane Hoffmann, Britta Flemming-Brey mittlere Reihe: Aylin Kizilbagli, Gerrit Ebener-Greis (1. Vorsitzende), Maria Ermes-Soleymani (Koordinatorin), Iris Dittmann (Koordinatorin), Anne Groos obere Reihe: Klaudia Heinzel, Burkhard Groos, Stefanie Buchen, Wolfgang Termath, Samuel Wittenburg, Anke Raeder

2013

Elf ehrenamtliche Hospizmitarbeiterinnen ausgebildet- Lebensbegleitung bis zum Tod

Siegen, 28.06.13. Elf ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen konnten Ulla Krombach-Stettner, Koordinatorin für Ambulante Hospizarbeit beim Caritasverband Siegen-Wittgenstein e.V. und Dr. Dr. Hans Günter Scheuer, Krankenhausseelsorger im St. Marien-Krankenhaus Siegen in einer kleinen Feierstunde die Ausbildungszertifikate überreichen. „Wir freuen uns, solch engagierte Menschen in der Ambulanten ökumenischen Hospizhilfe begrüßen zu können. Die Begleitung der Familien durch die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen ist das Herzstück in der ambulanten Hospizarbeit“, berichtet Ulla Krombach-Stettner.

Im letzten Jahr konnten 104 Familien von den nun insgesamt 55 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen begleitet werden. Dies ist eine deutliche Zunahme von 69 Begleitungen im Jahr 2012. Die Anfragen kommen von den professionellen Diensten wie dem PalliativNetz Siegen-Wittgenstein-Olpe, den Palliativ-Pflegediensten und den Pflegeeinrichtungen. „Immer mehr werden wir auch direkt von Angehörigen selber angefragt. Die Hemmschwelle, Hilfe in dieser schwierigen Situation anzunehmen, sinkt“, beobachtet Krombach-Stettner.

Die Begleitung orientiert sich ganz an den Bedürfnissen des Schwerkranken und der Familie. Die Koordinatorinnen betonen immer wieder, dass die Unterstützung als Lebensbegleitung bis zum Tod verstanden werden soll. „Die meisten Menschen möchten, dass das Leben so weiter geht wie vor der Erkrankung. Sie möchten nicht ständig daran erinnert werden, dass sie sterben müssen. Das spüren und wissen die Menschen mit einer unheilbaren Krankheit sowieso. Wir bieten die Möglichkeit, über Ängste und Nöte zu sprechen, überlassen aber den Menschen die Regie und drängen niemanden“ verspricht Krombach-Stettner.

Die Teilnehmerinnen haben sich in einer hundertstündigen Ausbildung zuerst mit ihrem eigenen Sterben, den erlebten Verlusten und ihrer Trauer auseinandergesetzt. In der Folge stand die Situation Sterbender und ihren Angehörigen im Vordergrund. Themen waren hierzu unter anderem die verbale und nonverbale Kommunikation, Rolle als Hospizmitarbeiterin, die Leitlinien und Aufgaben von Hospizarbeit, Möglichkeiten der Schmerzbehandlung und der Umgang mit Menschen mit Demenz. Während einer Hospitation im Ev. Hospiz, im Tagespflegehaus Eremitage oder anderen Pflegeeinrichtungen erhielten die Mitarbeiterinnen einen Einblick in die tägliche Arbeit.

Hospitzhilfe Siegen Neue Ausbildungsgruppe 2013
v.r.: Tanja Richstein, Cornelia Schäfer, Karla Hammer, Monika Schröder, Michaela Paula Kläuser, Elisabeth Küpper, Ulla Krombach-Stettner, Marita Lörk (knieend), Renate Feldmann, Christiane Sommer, Dr. Dr. Hans Günter Scheuer, Sonja Wagner.

2012

Ökumenischer Gedenkgottesdienst für Mitarbeiterinnen und Angehörige
Wir, die Ambulante ökumenische Hospizhilfe Siegen e.V. und der Caritasverband Siegen-Wittgenstein e.V. luden zu einem ökumenischen Gedenkgottesdienst am
28. Juni um 17.00 Uhrin der Wallfahrtsanlage der Eremitage in 57234 Wilnsdorf ein. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen haben gemeinsam mit den Angehörigen der Verstorbenen aus den Jahren 2010 und 2011 gedacht. Eingeladen waren auch alle Menschen, die jemanden durch Tod verloren haben und gemeinsam mit anderen Trauernden diesen Gedenkgottesdienst feiern wollten. Mitwirkende im Gottesdienst waren Pfarrer Hans Günter Scheuer, Pfarrer Karl-Hans Köhle, Mitarbeiter/innen des Caritasverbandes und der Hospizhilfe und der Chor „ganzTON“ unter der Leitung von Michael Blume. Nach dem Gottesdienst bestand die Möglichkeit, bei einer Tasse Kaffee oder Tee in den Räumen des Tagespflegehauses Eremitage miteinander ins Gespräch zu kommen.

2010

Seit Februar werden 9 ehrenamtliche MitarbeiterInnen auf die Arbeit in der ambulanten Hospizarbeit vorbereitet. Leitung: Gerrit Ebener-Greis

2008

Neue Ausbildungsgruppe erhielten Zertifikat
Aus den Händen der beiden Ausbildungsleiter Frau Ulla Krombach-Stettner (links) und Herrn Dr. Dr. HG Scheuer (rechts) erhielten die zehn neuen Mitarbeiterinnen ihr Ausbildungszertifikate.

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH

Hospitzhilfe Siegen Neue Ausbildungsgruppe 2008

„Leben bis zuletzt“
Zehn Frauen haben Vorbereitungskurs zur Begleitung Schwerstkranker und Sterbender abgeschlossen

Viele Menschen haben den Wunsch die letzte Lebensphase in ihrer häuslichen Umgebung, ihren eigenen Vorstellungen und Bedürfnissen entsprechend zu erleben. Die Ambulante ökumenische Hospizhilfe Siegen e.V. bietet ehrenamtlich psychosoziale und spirituelle Begleitung und Unterstützung für Schwerstkranke, Sterbende und ihre Angehörigen an.

Dafür werden viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gebraucht. Das Motto der Hospizbewegung „Leben bis zuletzt“  ist ohne ehrenamtliche Hospizhelfer nicht zu realisieren. Deshalb bietet die Ambulante ökumenische Hospizhilfe regelmäßig Ausbildungskurse an, in denen Menschen auf die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten vorbereitet werden.

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde konnte jetzt die Vorsitzende Gerrit Ebener-Greis zehn neuen Mitarbeiterinnen ihr Zertifikat überreichen.

 

Firmgruppe in Netphen backt  Waffeln für die Ambulante ökumenische Hospizhilfe
In der Vorbereitung auf ihre Firmung  haben sich einige Jungen aus Netphen über die Arbeit der Ambulanten ökomenischen Hospizhilfe Siegen e.V. informiert. Daraus entstand die Idee, eine Waffelbackaktion  durchzuführen und den Erlös für die Arbeit des Vereins zu spenden. Die Jungen  wurden dabei von Anne Kölsch, Pia Biehl, Magdalis Kühn und Renate Kunz  unterstützt . Am 7. Juni vor dem Toom Markt in Netphen wurden ab 9.00 Uhr  fleissig Waffeln gebacken und verkauft. An einem Infostand, den Marlies  Steinbrück leitete, konnten sich die Besucher über die Arbeit des Vereins, die  Begleitung Sterbender und Schwerstkranker informieren. Waffeln und Kaffee fanden  grossen Absatz. Stolz konnte die Gruppe am Ende den Betrag von 419,– Euro verbuchen,  der in vollem Umfang unserem Verein zugute kommt.
Der Vorstand  und alle Mitglieder des Vereins sagen ein herzliches Dankeschön .

Hospitzhilfe Siegen Neue Firmgruppe Hospitzhilfe Siegen Neue Firmgruppe

2007

1. Preis im Wettbewerb Mit dem Herzen dabei.
Eine Aktion des RWE Rhein Ruhr und der Siegener Zeitung

Unter insgesamt 29 Bewerbern haben wir es geschafft und den mit € 3.000,– verbundenen 1. Preis gewonnen.
Wir danken allen Leserinnen und Leser der Siegener Zeitung, die uns ihre Stimme gegeben haben.

Hospitzhilfe Siegen Mit dem Herzen dabei
Das Bild zeigt die Juroren Herrn Johannes Rothmaler, Vorländer (1.v.l), Herrn Gerd Döge, RWE (2.v.l). sowie Bürgermeister Ulf Stötzel (rechts). zusammen mit unserer 1.Vorsitzenden Gerrit Ebener-Greis und unserem Vorstandsmitglied Eberhard Freundt bei der Preisverleihung

Hospitzhilfe Siegen Mit dem Herzen dabei